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Der Geschmack von Wakayama

Nehmen Sie regionale Zutaten und alte Traditionen auf, während Sie auf Ihrem Weg neue erschaffen.

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Ein Paradies der Früchte

Seit der Feudalzeit kultivieren die Bauernhöfe in Wakayama herausragende Früchte. In der Edo-Zeit (1603–1868) hat der 10. Herrscher von Kishu, Harutomi Tokugawa, die Sanbokan Mikan-Mandarinen, die in die Burg von Wakayama geliefert wurden, ausgezeichnet. Die Präfektur Wakayama ist noch immer der Hauptproduzent von hochwertigen Früchten, deswegen wird es oft "Das Königreich der Früchte" (Kajuokoku Wakayama) genannt. Die besten der Früchte verbleiben in Wakayama, was einen Besuch für Früchteliebhaber zu einem Muss macht.

Ein Paradies der Früchte

Seit der Feudalzeit kultivieren die Bauernhöfe in Wakayama herausragende Früchte. In der Edo-Zeit (1603–1868) hat der 10. Herrscher von Kishu, Harutomi Tokugawa, die Sanbokan Mikan-Mandarinen, die in die Burg von Wakayama geliefert wurden, ausgezeichnet. Die Präfektur Wakayama ist noch immer der Hauptproduzent von hochwertigen Früchten, deswegen wird es oft "Das Königreich der Früchte" (Kajuokoku Wakayama) genannt. Die besten der Früchte verbleiben in Wakayama, was einen Besuch für Früchteliebhaber zu einem Muss macht.

Durch das gemäßigte Klima und die fruchtbaren Böden hat immer irgendeine Frucht gerade Saison in Wakayama; die Höfe freuen sich, wenn Sie helfen, diese abzuernten. Die Obstzüchter im Norden und in den zentral-westlichen Regionen bauen verschiedene Sorten von Erdbeeren, Kakis, japanische Pflaumen, Mandarinen und Orangen, Pfirsiche und mehr an. Zusätzlich zu den Früchten, gibt es Marmeladen, Gelees, Liköre, frische Säfte und Soßen wie ponzu (eine zitrusbasierte Sojasauce, die in den nabe (Feuertopf)-Gerichten zum Einsatz kommt). Diese können Sie direkt auf den Höfen kaufen, oder auch auf Bauernmärkten, Raststätten (michi-no-eki) und in Omiyage-Souvenirläden erwerben.

Durch das gemäßigte Klima und die fruchtbaren Böden hat immer irgendeine Frucht gerade Saison in Wakayama; die Höfe freuen sich, wenn Sie helfen, diese abzuernten. Die Obstzüchter im Norden und in den zentral-westlichen Regionen bauen verschiedene Sorten von Erdbeeren, Kakis, japanische Pflaumen, Mandarinen und Orangen, Pfirsiche und mehr an. Zusätzlich zu den Früchten, gibt es Marmeladen, Gelees, Liköre, frische Säfte und Soßen wie ponzu (eine zitrusbasierte Sojasauce, die in den nabe (Feuertopf)-Gerichten zum Einsatz kommt). Diese können Sie direkt auf den Höfen kaufen, oder auch auf Bauernmärkten, Raststätten (michi-no-eki) und in Omiyage-Souvenirläden erwerben.

Ramen alias Chuka Soba

Wakayamas Nudel-Grundnahrungsmittel, Ramen, die von den Einheimischen auch chuka soba (chinesische Nudeln) genannt werden, sind seit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg sehr beliebt. In dieser Zeit wurde das Gericht an Marktständen verkauft, heute bekommt man die Nudelsuppe überall in der Stadt in Restaurants mit Sitzmöglichkeiten serviert. Für Wakayama-Ramen wird meistens eine Brühe auf Sojasaucenbasis (shoyu) verwendet, alternativ nimmt man eine Brühe aus Schweinefleisch und Sojasauce (tonkotsu-joyu), genau wie man es vom Geburtsort der Sojasauce erwartet. Viele moderne Restaurants servieren jedoch auch ihre eigene Abwandlung des Gerichts. Kosten Sie ein paar und finden Sie ihren Favoriten. Kein Besuch in Wakayama ist vollständig, wenn Sie nicht mindestens eine Schale dieser regionalen Spezialität versucht haben.

Ramen alias Chuka Soba

Wakayamas Nudel-Grundnahrungsmittel, Ramen, die von den Einheimischen auch chuka soba (chinesische Nudeln) genannt werden, sind seit kurz vor dem Zweiten Weltkrieg sehr beliebt. In dieser Zeit wurde das Gericht an Marktständen verkauft, heute bekommt man die Nudelsuppe überall in der Stadt in Restaurants mit Sitzmöglichkeiten serviert. Für Wakayama-Ramen wird meistens eine Brühe auf Sojasaucenbasis (shoyu) verwendet, alternativ nimmt man eine Brühe aus Schweinefleisch und Sojasauce (tonkotsu-joyu), genau wie man es vom Geburtsort der Sojasauce erwartet. Viele moderne Restaurants servieren jedoch auch ihre eigene Abwandlung des Gerichts. Kosten Sie ein paar und finden Sie ihren Favoriten. Kein Besuch in Wakayama ist vollständig, wenn Sie nicht mindestens eine Schale dieser regionalen Spezialität versucht haben.

Ein Land der Seefahrer

Für eine Seefahrernation ist es nicht verwunderlich, dass Fisch in allen Variationen der japanischen Küche vorkommt (wa-shoku). Überall auf der Welt kennt man sushi, das vornehmlich aus rohem Fisch besteht, es handelt sich dabei wohl um das bekannteste kulturelle japanische Exportprodukt. Wussten Sie aber, dass in Japan in der Zeit, in denen Kühlschränke noch eine Ausnahme waren, gepökelter und getrockneter Fisch viel verbreiteter waren als roher Fisch?

Ein Land der Seefahrer

Für eine Seefahrernation ist es nicht verwunderlich, dass Fisch in allen Variationen der japanischen Küche vorkommt (wa-shoku). Überall auf der Welt kennt man sushi, das vornehmlich aus rohem Fisch besteht, es handelt sich dabei wohl um das bekannteste kulturelle japanische Exportprodukt. Wussten Sie aber, dass in Japan in der Zeit, in denen Kühlschränke noch eine Ausnahme waren, gepökelter und getrockneter Fisch viel verbreiteter waren als roher Fisch?

Rindfleisch aus Wakayama

Die großartige Rinderzucht von Kumanoushi aus Kumano ist ein herausragender Beleg für die lange Geschichte der Tierzucht in Wakayama. Die Pilger die Mitte der Heian-Zeit (794–1185) auf dem Kumano Kodo unterwegs waren, nutzten Vieh, um Güter aus Kyoto zu transportieren. Über die Jahrhunderte entstand durch umsichtige Zucht das hochwertige Wakayama-Rind (Wakayama-gyu), das in ganz Japan bekannt ist. Durch die feine Marmorierung ist das hochwertige Fleisch saftig und zerschmilzt im Mund. Diese Art des japanischen "wagyu"-Rindfleisches wird am besten gegrillt als yaki-niku gegessen.

Rindfleisch aus Wakayama

Die großartige Rinderzucht von Kumanoushi aus Kumano ist ein herausragender Beleg für die lange Geschichte der Tierzucht in Wakayama. Die Pilger die Mitte der Heian-Zeit (794–1185) auf dem Kumano Kodo unterwegs waren, nutzten Vieh, um Güter aus Kyoto zu transportieren. Über die Jahrhunderte entstand durch umsichtige Zucht das hochwertige Wakayama-Rind (Wakayama-gyu), das in ganz Japan bekannt ist. Durch die feine Marmorierung ist das hochwertige Fleisch saftig und zerschmilzt im Mund. Diese Art des japanischen "wagyu"-Rindfleisches wird am besten gegrillt als yaki-niku gegessen.

Shojin-ryori: buddhistische vegetarische Küche

Shojin-ryori (Buddhistsiche vegetarische Küche) wird nur aus Gemüse und essbaren Wildpflanzen hergestellt. Was sich einfach anhören mag, ist ein sehr komplexer Vorgang. Die Gerichte werden von Shingon-Mönchen meisterhaft zubereitet, dabei spielt die Harmonie eine ebenso wichtige Rolle wie der Anspruch, aus allen Zutaten deren eigenen vollen Geschmack herauszuholen. Diese saisonale Gastronomie folgt strengen Regeln: Weder dürfen Fleisch noch Fisch darin enthalten sein und auch scharfe Zutaten wie Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Schalotten und Lauch werden vermieden. Man kann es eine Art Soul Food nennen, jedenfalls sterbt diese Küche nach Erleuchtung. Zu den Spezialitäten gehört koya dofu und sein nach Sesam schmeckendes Äquivalent, das goma dofu. Diese feine Küche kann zum Mittagessen aber auch als Teil einer besonderen kulturellen Erfahrung – einer Übernachtung in einem der 52 shukubo-Tempelherbergen auf dem Koyasan – genossen werden.

Shojin-ryori: buddhistische vegetarische Küche

Shojin-ryori (Buddhistsiche vegetarische Küche) wird nur aus Gemüse und essbaren Wildpflanzen hergestellt. Was sich einfach anhören mag, ist ein sehr komplexer Vorgang. Die Gerichte werden von Shingon-Mönchen meisterhaft zubereitet, dabei spielt die Harmonie eine ebenso wichtige Rolle wie der Anspruch, aus allen Zutaten deren eigenen vollen Geschmack herauszuholen. Diese saisonale Gastronomie folgt strengen Regeln: Weder dürfen Fleisch noch Fisch darin enthalten sein und auch scharfe Zutaten wie Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Schalotten und Lauch werden vermieden. Man kann es eine Art Soul Food nennen, jedenfalls sterbt diese Küche nach Erleuchtung. Zu den Spezialitäten gehört koya dofu und sein nach Sesam schmeckendes Äquivalent, das goma dofu. Diese feine Küche kann zum Mittagessen aber auch als Teil einer besonderen kulturellen Erfahrung – einer Übernachtung in einem der 52 shukubo-Tempelherbergen auf dem Koyasan – genossen werden.

Tadellose Würzmittel

Japans am besten gehütetes Geheimnis könnten die ländlichen Gegenden von Yuasa, Arida und Hidaka sein. Seit mehr als sieben Jahrhunderten produziert diese Region das wichtigste japanische Würzmittel, ohne das die japanische Küche eine völlig andere wäre.

Yuasa Sojasauce / Kinzanji Miso

Tadellose Würzmittel

Japans am besten gehütetes Geheimnis könnten die ländlichen Gegenden von Yuasa, Arida und Hidaka sein. Seit mehr als sieben Jahrhunderten produziert diese Region das wichtigste japanische Würzmittel, ohne das die japanische Küche eine völlig andere wäre.

Omiyage, die japanische Tradition der Mitbringsel

Der Brauch, auf Reisen Mitbringsel (omiyage) zu erwerben, ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt. Halten Sie nach regionalen omiyage Ausschau – üblicherweise schön verpacktes Essen, welches an Freunde oder die Familie verschenkt wird – das neben den typischen Andenken erhältlich ist. In Märkten wie in Marina City in Wakayama Stadt gibt es eine ganze Reihe solcher Produkte in der Essenshalle, von Getrocknetem bis zu Fertiggerichten. Zu den regionalen Höhepunkten gehören die salzigen umeboshi, Pflaumenlikör, Sojasauce aus Yuasa und vieles mehr. Auf den meisten Märkte gibt es die Möglichkeit zur Verkostungen, so dass Sie das Essen probieren können, während Sie einkaufen.

Omiyage, die japanische Tradition der Mitbringsel

Der Brauch, auf Reisen Mitbringsel (omiyage) zu erwerben, ist tief in der japanischen Kultur verwurzelt. Halten Sie nach regionalen omiyage Ausschau – üblicherweise schön verpacktes Essen, welches an Freunde oder die Familie verschenkt wird – das neben den typischen Andenken erhältlich ist. In Märkten wie in Marina City in Wakayama Stadt gibt es eine ganze Reihe solcher Produkte in der Essenshalle, von Getrocknetem bis zu Fertiggerichten. Zu den regionalen Höhepunkten gehören die salzigen umeboshi, Pflaumenlikör, Sojasauce aus Yuasa und vieles mehr. Auf den meisten Märkte gibt es die Möglichkeit zur Verkostungen, so dass Sie das Essen probieren können, während Sie einkaufen.

Die Kultur der Ekiben Mittagsmenü-Boxen

Ekiben sind Mittagsmenüs in Boxen, die an Bahnhöfen und in den Zügen verkauft werden und die einen großen Teil des Charms des Reisens in Japan ausmachen. Die Einheimischen lassen sich immer genügend Zeit, um vor Reisen über weite Distanzen eine regional inspirierte Lunchbox zu kaufen. Folgen Sie diesem Brauch und entdecken Sie, dass alles – angefangen bei der Verpackung, hin zum Arrangement des Essens und den Zutaten – am Verzehr einer Lunchbox den Spaß am Bahnreisen in Japan verstärkt. Zu den beliebtesten Boxen von Wakayama gehören die mit Kodai-Suzume-Sushi (Sushi mit junger Seebrasse, die in Form eines Spatzens drapiert sind) und Kaki-no-Ha-Sushi (In Kaki-Blätter eingewickeltes fermentiertes Sushi), die Sie am JR-Bahnhof Wakayama erwerben können, aber auch die von Panda-Bären inspirierten Kindermenüs vom JR-Bahnhof Shirahama oder die Thunfischmenüs vom JR-Bahnhofe Kii-Katsura. Anders als in den großen Städten gibt es auf dem Land weniger Ekiben-Stände und manchmal werden Sie sich diese von Einheimischen zeigen lassen müssen.

Die Kultur der Ekiben Mittagsmenü-Boxen

Ekiben sind Mittagsmenüs in Boxen, die an Bahnhöfen und in den Zügen verkauft werden und die einen großen Teil des Charms des Reisens in Japan ausmachen. Die Einheimischen lassen sich immer genügend Zeit, um vor Reisen über weite Distanzen eine regional inspirierte Lunchbox zu kaufen. Folgen Sie diesem Brauch und entdecken Sie, dass alles – angefangen bei der Verpackung, hin zum Arrangement des Essens und den Zutaten – am Verzehr einer Lunchbox den Spaß am Bahnreisen in Japan verstärkt. Zu den beliebtesten Boxen von Wakayama gehören die mit Kodai-Suzume-Sushi (Sushi mit junger Seebrasse, die in Form eines Spatzens drapiert sind) und Kaki-no-Ha-Sushi (In Kaki-Blätter eingewickeltes fermentiertes Sushi), die Sie am JR-Bahnhof Wakayama erwerben können, aber auch die von Panda-Bären inspirierten Kindermenüs vom JR-Bahnhof Shirahama oder die Thunfischmenüs vom JR-Bahnhofe Kii-Katsura. Anders als in den großen Städten gibt es auf dem Land weniger Ekiben-Stände und manchmal werden Sie sich diese von Einheimischen zeigen lassen müssen.

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